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Street Food Festival:
Exotisches Essen & „Foodies“

Auch wenn man sich kaum noch daran erinnern mag: die Zeiten in denen Vegetarier nur teilweise akzeptiert wurden, man den veganen Lebensstil eher mild belächelte und Menschen mit Laktose- oder Glutenunverträglichkeit eine deutlich eingeschränkte Auswahl an Lebensmitteln hatten, liegt nicht allzu weit zurück.

Die eigenen Essgewohnheiten einzuschränken, zu verändern und stets zu optimieren ist zu einem schnell wachsenden Trend geworden. Unser Bewusstsein für die Vielzahl an Inhaltsstoffen und Nährwerten hat sich geschärft, die mediale Aufklärung ist allgegenwärtig.

Hauptsache Anders. Weg von dem, von Hipstern so gefürchtetem, Mainstrem. Und wie Mainstream ist es eigentlich sich jetzt noch als Hipster zu bezeichnen? Alles so 2013…

Aus diesem Grund, nennt sich der moderne, kulinarische Hipster nun „Foodie“. Die momentan viel gesehenen Street Food Festivals sind ein Teil dieser Bewegung. In vielen deutschen Großstädten finden diese regelmäßig statt oder sie beginnen gerade sich zu etablieren. So machte das Event auch in Karlsruhe halt. Da war es selbstverständlich, dass ich, als leidenschaftlicher Hobby-Gourmet, die neuen Food-Trends am eigenen Leib erleben wollte.

Die Location am Kesselhaus in Karlsruhe brachte das passende urbane Flair. Etliche Stände boten der enormen Anzahl an Besuchern, interessante Einblicke in diverse internationale Küchen und neue Geschmackskombination. Einige dieser Leckereien gönnte ich mir:

 


Deli Burgers

Bei der großen Auswahl an Burger-Ständen war es schwierig, sich für einen zu entscheiden.
Aus zwei Gründen viel meine Wahl auf Deli Burgers: zum einen, eröffnen die Jungs demnächst einen Laden, nur 100 Meter entfernt von meinem Büro (da muss früh getestet werden, ob die Burger auch angemessen für den Mittagstisch sind). Außerdem hatte einer meiner Kollegen am Stand ausgeholfen und mir bereits Tage zuvor erzählt wie lecker und frisch die Burger schmecken sollen.

Die Auswahl war sehr begrenzt: es gab den DeliBurger für € 7,00 und Frische Fritten mit Ketchup & Senfmayonnaise für € 3,00. Die Wahl fiel auf den Burger – 180g Beef, Zwiebel-Relish und Bacon. Der hohe Preis machte sich jedoch absolut in der Qualität bemerkbar: das Fleisch war unglaublich zart und saftig. Die Zwiebel-Relish und der Bacon gaben den Burger seinen intensiven Geschmack und die Brötchen waren leicht in Butter angeröstet. Ein durchaus gelungener Burger, auf dem mir allerdings noch eine Sauce fehlte.

 


Brasilianische Käse-Muffins

Ich esse nicht nur sehr gerne Fleisch, sondern auch Käse (ohhh ich könnte niemals veganer werden): dementsprechend war meine Wahl eines Bacon-Käse-Muffins doch sehr vorhersehbar. Einen, der noch warmen und frisch gebackenen Muffins, gab es für € 3,00.

Wer einen dieser Muffins nur als kleinen Snack zwischen zwei Burgern verschlingen möchte, sollte sich wohl jemanden zum Teilen suchen. Die Kleinen haben’s ganz schön in sich. Der Käse ist in den Teig eingearbeitet. Dadurch liegen sie, wie zu erwarten, etwas schwer im Magen. Das sollte einen aber auf keinen Fall davon abhalten die brasilianische Köstlichkeit zu probieren. Etwas vergleichbares habe ich bisher noch nie gegessen 🙂

 


Senegalesische Quarkbällchen

Für 3,50€ habe ich mir drei senegalische Quarkbällchen gegönnt. Als Topping bekam ich das volle Programm: Honig, Kokosnussraspeln und eine Schokoladen-Erdnuss-Soße.

Um ehrlich zu sein, konnte ich keinen großen geschmacklichen Unterschied zu unseren deutschen Quarkbällchen erkennen. Trotzdem habe ich jeden Bissen genossen. Die Schoko-Erdnuss-Soße war auf jeden Fall das Highlight: tolle Kombination und sehr geschmacksintensiv. Zusammen mit dem Honig und Kokos bekamen die traditionellen frittierten Bällchen einen leckeren, exotischen Touch.

 


Und du?

Wart ihr schon einmal auf einem Street Food Festival? Seid ihr Fan des Konzepts oder esst ihr lieber in eurem Stamm-Restaurant anstatt euch in Menschenmassen zu stürzen um einen „Million-Dollar veganen Salz-Tofu Burger“ zu ergattern?

Ich freue mich auf eure Kommentare und Meinungen 🙂

 

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3 Comments

  • Reply
    Unwiderstehlich & Heimattreu: DeliBurgers in Karlsruhe - simplicityofbeauty
    20. Dezember 2015 at 16:17

    […] einem meiner letzten Beiträge habe ich über das Street Food Festival in Karlsruhe berichtet. Hier war DeliBurgers bereits mit einem Stand vertreten und man durfte erste kulinarische […]

  • Reply
    Jenni
    7. Dezember 2015 at 21:42

    Zu gerne würde ich auf so ein Festival gehen. – leider noch keins in der Nähe gehabt.

    Sehr schön geschrieben, ich finde aber, es fehlt noch dieses gewisse Etwas. Das lockere beim Schreiben, jetzt wirkt es noch etwas reserviert würde ich fast sagen. Aber mit der Gewohnheit kommt auch das bestimmt.

    Liebe Grüße

    • Reply
      Isabel
      8. Dezember 2015 at 21:51

      Vielen Dank für dein Feedback 🙂 LG Isa

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